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Weil er keinen Sechser hatte

Presse


Weil er keinen Sechser hatte – Lottospieler klagt und gewinnt.

Dieser Fall hatte seinerzeit große Aufmerksamkeit erregt.
Mich bat ein Lottospieler, ihn bei der Durchsetzung seiner Interessen gegenüber der Bayerischen Staatlichen Lottoverwaltung zu vertreten, da bei der Ziehung B im Mittwochslotto für die Zuschauer erkennbar eine Kugel, und zwar die mit der Nummer 6, ohne entsprechende, vorgesehene Mischung in den Ziehungsschacht fiel.

Mein Mandant hatte 5 Zahlen richtig getippt, wobei ich gegenüber der Lottoverwaltung argumentierte, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die von meinem Mandanten weiter getippte 6. Zahl bei korrekter Ziehung gefallen wäre.
Damit hätte mein Mandant statt einem „Fünfer“ als einziger Gewinner einen „Sechser“ gehabt mit einem „Millionengewinn“.

Ich habe mich dann sehr umfangreich in die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Staatlichen Lottoverwaltung eingearbeitet und diese anhand der Rechtsprechung überprüft.
Durch lange, zeitaufwändige Verhandlungen konnte ich dann mit der Lottoverwaltung erreichen, dass mein Mandant statt der für seinen Fünfer festgelegten 5.700,00 DM als „Schmerzensgeldschließlich 50.000,00 DM erhielt.

Damit wollte die Lottoverwaltung offensichtlich verhindern, dass es zu einem „Musterprozess“ gekommen wäre, in welchem dann die Rechtmäßigkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Lottogesellschaft geprüft und möglicherweise zum Teil als rechtswidrig eingestuft worden wären.

Mein Mandant war selbstverständlich mit diesem Erfolg zufrieden, da die Wahrscheinlichkeit, dass die von ihm getippte 6. Zahl tatsächlich gezogen worden wäre, doch nicht sehr groß war.  

Weil er keinen Sechser hatte - Lottospieler klagt und gewinnt

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