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Wöchentlich neu: Brandaktuelle Rechtsinformationen!

Interessante Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Frage, ob ein Reiseteilnehmer ohne große Kosten verlangen kann, dass der Veranstalter an seiner Stelle einen anderen Reiseteilnehmer akzeptieren muss.

Der BGH hat nunmehr diese interessante und streitige Frage entschieden, wonach ein Reiseveranstalter von einem Kunden hohe Beträge forderte, als dieser gebeten hatte, an seiner Stelle einen anderen Teilnehmer als „Ersatz“ zu akzeptieren.

Der Kläger erkrankte kurz vor Antritt einer gebuchten Reise und präsentierte dem Veranstalter einen Freund, der statt seiner die Reise antreten würde.
Der Reiseveranstalter wies darauf hin, dass die von ihm bereits verbindlich gebuchten Flüge umgeschrieben werden müssten und die Linienfluggesellschaft nach deren Geschäftsbedingungen dafür enorme Kosten geltend macht.
Danach müsse der Kunde, wenn er von der Reise zurücktreten wolle, entweder einen neuen Flug buchen oder einen höheren Tarif vereinbaren.

Der Kläger war der Ansicht, dass der Reiseveranstalter bzw. die Fluggesellschaft nur die Kosten in Rechnung stellen dürfte, die den tatsächlichen Aufwendungen entsprächen.

Der BGH war anderer Meinung und wies darauf hin, dass der Reiseveranstalter dem Kunden zwar die Übertragung des Anspruchs auf die Reiseleistungen auf einen Dritten ermöglichen muss, die hierdurch entstehenden Mehrkosten, die er selbst gegenüber der Fluggesellschaft nach den dortigen Vereinbarungen tragen muss, aber voll auf den Kunden abwälzen kann. Diese Mehrkosten muss der Reiseveranstalter nicht tragen, ist andererseits aber an die Geschäftsbedingungen der Linienfluggesellschaft gebunden.

Als Fazit ist festzustellen, dass der Kunde große Nachteile hat, wenn er aus verschiedenen Gründen die Reise nicht antreten kann, einen „Ersatzteilnehmer“ benennen möchte und seine Reiserücktrittsversicherung hier nicht eintreten muss.
Da die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der verschiedenen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sehr unterschiedlich sind, ist daher nur zu raten, bevor der Reisevertrag unterschrieben wird, die einzelnen Bedingungen sehr sorgfältig zu lesen und zu vergleichen.

Hamburg, im Oktober 2016

 

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